Erkennst Du weder den Gegner noch Dich selbst, dann wirst Du deine Kämpfe nur als Niederlagen zählen.

Sun-Tsu, chinesischer Philosoph (400-320 v. Chr.)

Diese Weisheit von Sun-Tsu zählt wohl oder übel im Ring als auch im Leben. Im Coaching-Boxen steht die Lebenswelt und Herausforderungen der Teilnehmenden im Vordergrund. Dabei dient die faszinierende Welt des Boxens mit all seinen archaischen, schrillen, bunten, aber auch ernsten Facetten als Sinnbild des Lebens. Beratung und Boxen ergänzen sich zum einzigartigen Coaching-Boxen. Das Ziel ist die Förderung des Individuums, Steigerung des Selbstvertrauens und durch den Kontakt zu sich und zu anderen einhergehend der Erhöhung des Selbstwertes. Sämtliche Inhalte gehen weit über das Sportliche hinaus und verfolgen primär die mental-emotionale Entwicklung der Teilnehmer. Das Boxen dient als Mittel, die sich selbst gesetzten Grenzen zu verschieben und neue Kompetenzen zu erlangen – es ist das, was das Coaching-Boxen ausmacht. 

 

Konzeption

Das Coaching-Boxen bezeichnet einen strukturierten Prozess in Dialog und Boxen zu Fragen im privaten oder beruflichen Bereich und ist unter folgender Konzeption aufgebaut:

  • Beratung
  • Schulung der Neurologie und der neurologischen Zusammenhänge
  • Boxtechnische und -taktische Schulung gemäss der Intension
  • Wahrnehmung und Achtsamkeit
  • Selbstkompetenz im Bereich Autoritätsverständnis und -strategien
  • Selbstkompetenz im Bereich Traumaverständnis und -bewältigung
  • Sozialkompetenz in den Bereichen Stress-, Aggressionsverständnis und -bewältigung
 

Aufbau

Das Coaching-Boxen kann sowohl in Einzellektionen als auch als ganze Schulung von neun Lektionen besucht werden. Eine Lektion dauert 60 Minuten. Ausschlaggebend hierzu sind die Themen und die Intension des Teilnehmers. Auf der langjährigen Erfahrung und dem Erfolg basierend, ist jedoch die gesamte Schulung von neun Lektionen empfehlenswert. Zu Beginn wird der Teilnehmer in neurologischen und neuropsychologischen Zusammenhängen geschult, dieses Wissen dient im weiteren Verlauf als Grundlage dazu, um daraus neue Kompetenzen in der Identitätsfindung, Autoritätsstrategien und Aggressionsbewältigungen zu entwickeln.

 

Resourcen

Das Coaching-Boxen ist kein Ersatz für eine bestehende schulmedizinische Therapie, kann eine solche jedoch hilfreich ergänzen. Dabei kann es eventuell notwendig sein, Rücksprachen mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten oder anderen Therapeutinnen und Therapeuten zu halten. Für solche Fälle steht Box-Coach Pascal Brawand mit Dr. med. Ursula Klopfstein die notwendige Fachkraft zur Seite. Es wird in jedem Fall versucht, möglichst eng alle bereits bestehenden Ressourcen einzubinden.  

 

Für wen ist das Coaching-Boxen geeignet

Personen, bei denen Selbstvertrauen und Selbstwert ein Thema ist.

Personen, bei denen innere Anspannung, Zorn und Wut ein Thema ist.

Personen, bei denen Antriebslosigkeit ein Thema ist.

Personen, die sich schwer an die gängigen Regeln halten können.

 

Welche Themen können mit dem Coaching-Boxen angegangen werden

  • Depressivität und Ängste
  • Chronische Schmerzen
  • Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände, Burnout
  • Verschiedene Bewegungsstörungen, wie sie zum Beispiel beim Morbus Parkinson oder der MS auftreten können
  • Schwierigkeiten mit Gleichgewicht oder Koordination
  • Übergewicht, wobei hier nicht der Gewichtsverlust, sondern körperliche Stabilität, Körpergefühl, Vertrauen in die körperliche Bewegung im Vordergrund stehen
  • Zustand nach traumatischen Erfahrungen
 

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