Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige. Immer ist der wichtigste Mensch, der dir gerade gegenüber steht!

(Eckhart von Hochheim Mystiker und Philosoph, 1260-1328) 
 

Boxen ist nicht nur eine Möglichkeit der körperlichen Ertüchtigung, sondern dazu, immer auch eine Schulung des Geistes, speziell der Konzentration und Aufmerksamkeit - wie übrigens die meisten Kampfsportarten. Es gibt bereits verschiedene Therapeutinnen und Therapeuten in der Schweiz, die Grundsätze des Boxens in ihren Therapien integrieren, sei dies in Behandlungen im Rahmen einer Physiotherapie, Ergotherapie aber auch Psychotherapie. Speziell zur Behandlung von Suchtproblemen, Schlaf und Schmerzstörungen, Depressionen aber auch von Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen scheint sich das Boxen als Therapieergänzung gut zu eignen. Zwar gibt es «das therapeutische Boxen» so noch nicht, da dazu Studien fehlen und wir dazu keine Reglementierung haben. Doch lassen sich Grundsätze des Boxens dennoch sehr gut in verschiedene gut etablierte Therapieformen einbetten und diese können zudem sowohl für Klienten als auch für Therapeuten optimal angepasst werden. 

Die Einzigartigkeit des therapeutischen Boxens liegt darin, dass verschiedene Methoden und Interventionen aus verschiedenen Therapieansätzen einerseits und verschiedene Boxdisziplinen und/oder Trainingsaspekte anderseits ineinanderfliessen und somit ein bereits bestehendes Therapieangebot ergänzt und erweitert werden kann.

Aufbau & Konzeption

Das Coaching zum therapeutischen Boxen für Therapeutinnen und Therapeuten sowie soziale und therapeutische Institutionen bezeichnet einen strukturierten Prozess mit dem Ziel, um diesen durch Beratung, Coach und Training die notwendige Fach- und Methodenkompetenz zu vermitteln damit das therapeutische Boxen selbständig angeboten werden kann. Speziell sollen auch allfällige Fallstricke und Grenzen dieser Therapieform diskutiert werden.

Eine Schulung beinhaltet folgende Themen:

  • Beratung und Intension
  • Allgemeine boxtechnische und -taktische Schulung
  • Spezifische boxtechnische und -taktische Schulung gemäss Intension
  • Wissenstransfer als Erwerb der nötigen Fach- und Methodenkenntnisse gemäss Intension
  • Know-How für die Integration des therapeutischen Boxens in die Institution und jeweiligen Therapieformen
 

Ressourcen

Diese Form des Coachings steht allen interessierten Therapeutinnen und Therapeuten aus verschiedenen Institutionen des Gesundheits und/oder sozialen Bereich offen. Vorkenntnisse sind keine nötig. 

 

Für wen ist das therapeutische Boxen geeignet?

Therapeutinnen und Therapeuten sowie Institutionen aus den Bereichen:

  • Sucht
  • Sozialtherapie
  • Rehabilitation
  • Langzeit, speziell Aktivierungstherapie
  • Kinder- und Jugendtherapie
  • Psychiatrie u. a. 

Interesse am Coaching im therapeutischen Boxen für Teams?