Januarloch 2021!

Januarloch 2021!

Januarloch 2021!

Das Januarloch 2021 und die Misere. Das neue Jahr hat begonnen, doch wenn wir freilich ehrlich sind leider so, wie wir es im alten Jahr schon hätten erahnen, wenn nicht gar wissen müssen. Es ist zum einen immer dasselbe in derselben Jahreszeit. Ein geflügeltes Wort lautet: „Das Januarloch ist keine Mär. Denn: kein Geld im Sack, das Konto leer …“ Viele Menschen stecken derzeit in einer finanziellen Misere. Sie auch? Doch in diesem Jahr kommt eine neue diffuse Bedrohung mit dem Namen eines alkoholischen Getränkes hinzu, welches am besten genossen wird mit einem Schnitz Zitrone, also stark einfahrend und bittersüss schmeckend, eben genauso wie die Misere. Ein treffend bedrückendes Wort lautet: „Die Pandemie hat uns alle auf irgendeine Art und Weise getroffen." Sie auch? Und deshalb ist es eben nicht ganz dasselbe in derselben Jahreszeit.

Das Januarloch 2021 und die Herausforderung. Diese Ausgangslage lässt einen zuweilen verzweifeln, denn man steht vor einer doppelten Herausforderung. Die erste Misere wird wohl wie in jedem Jahr vor allem durch Fleiss und einen sparsamen Lebensstil in Bälde beendet werden. Die besondere Herausforderung liegt aber in der Bewältigung der zweiten Misere, und hier lohnt sich vielleicht eine Umkehrung. Beginnen wir doch einfach einmal vom Ende statt vom Anfang her zu denken: statt das neue Jahr verunsichert in Angriff zu nehmen, es sich einmal vom Jahresende her zu vorzustellen. Und hier lautet die Frage: Was sind meine Ziele in diesem Jahr und wie erreiche ich diese? 

Das Januarloch 2021 und die Chance. Vielleicht ergeben sich durch eine solche Umkehrung erstens ungeahnte Ziele und zweitens vor allem neue Möglichkeiten, in dieser eigentlich unsicheren Zeit mit kleinen, aber sicheren Schritten auf die grossen Ziele zuzugehen. Was sind die Folgen? Eine Sicherheit liegt einfach schon einmal darin, dass das Leben so wieder individuelle Perspektive, Sinnerfüllung und Glück bieten kann. Doch vor allem die Stärke, dass uns die zweite Misere nicht mehr so schnell und dauernd aus der Bahn werfen kann. Ziele ergeben ganz einfach Perspektiven.

In diesem Sinne wünsche ich dir, liebe Leserin, lieber Leser des Päscu`s Blog viele Zielsetzungen, die mit kleinen, aber sicheren Schritten erreicht werden können und einen guten Start ins Jahr.

Herzlichst Pascal Brawand